Fotostrecke und Bericht:
>>um die Fotostrecke
zu starten,
klicken Sie bitte auf das Bild
Flieg zum Mond und bleib hier
Das beste zum Schluss: Kilian Kerner. Der aus Köln stammende Designer zeigte am letzten Tag der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin seine Frauen- und Männerkollektion.
Zwei Stunden vor der Show herrschte im Backstage-Bereich nicht die erwartete Hektik, sondern gemäßigte Aufregung. Der „Head of Hair“ der Berlin Fashion Week, André Märtens von L’ORÉAL professionnel frisierte ruhig und sicher die Haare der Models. Die anderen Stylisten wandten sich bei allen Fragen an ihn, den Mann, dem nicht nur die Designer vertrauen. Legte der Meister selbst Hand an, so beobachteten ihn alle gebannt und fasziniert. Bei ihm saßen alle Handgriffe perfekt. Der unglaublich sympathische André Märtens erklärte mit viel Engagement den typischen Kilian Kerner Dandy-Look für den Mann: gegellter Seitenscheitel – 24 Stunden Halt garantiert. Das Haar der weiblichen Models wurde mit Echthaar ergänzt und wirkte so füllig und natürlich wellig, der mediterrane Look.
Um das Make Up kümmerte sich die aus Paris stammende Julie Nozieres, die einen Pinsel im Haar trug und so ihre Funktion unterstrich. Das Make Up, ein Mix aus hellblau und rosa, strahlte durch einen Hauch von Glitzerpartikeln. Die Lippen wurden mit Concealer dezent geschminkt und unterstützten so den natürlichen Teint.
Um 15:00 Uhr eröffnete dann der Sänger Ben Ivory der Band SplinterX mit dem von Kilian Kerner geschriebenen Song „Fly to the moon and don’t go away“ die Show. Ob der in sich widersprüchliche Songtitel Programm werden würde?
Der
Wahlberliner Kilian Kerner schickte die Männer u.a. mit Blazern,
farblich passenden kurzen Hosen und glitzernden Sandalen über den
Laufsteg.
Die Frauen trugen Kleider mit auffälligen Volants und Pailletten.
Die Kleider wirkten elegant und edel.
Das Abschlusskleid, ein Mix aus hartem Blechoberteil und
transparentem Rock bildete einen starken Kontrast zu den übrigen
weichen Kleidungsstücken. Und die Farben: sie reichten von zarten Tönen
wie Beige und Nude bis hin zu dunklem Blau, Schwarz und Metallic.
Die Sängerin Jeanette Biedermann saß in der Front Row und war sichtlich begeistert. Das Publikum freute sich über die Lifemusik und die äußerst anziehende und kontrastreiche Mode. Erwartungen erfüllt!
Text: Amy Benkenstein
Fotos: Michael Wittig
Linktipp:
- Tagesaktuelle Berichte, Fotostrecken, Interviews und vieles
mehr finden Sie auf unserer Sonderseite zur Fashion Week Berlin:
>>jetzt lesen
Ausgabe Juli 2010



