Text: Viola B. Haderlein-Hadjam
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Es gibt Dinge, die sollten in keinem Kleiderschrank fehlen. Dazu gehören Mottenkugeln genauso wie die richtige Regenkleidung. Denn eines ist sicher: Es wird Regen geben. Und das immer wieder. Wer in diesem Frühjahr modisch korrekten Schutz vor dem nassen Element sucht, kommt am klassischen Friesennerz nicht vorbei. |
Seit knapp 40 Jahren dient er
nicht nur Fischern und Seglern als Schutz gegen Regen und Nässe. Robustheit durch PVC Beschichtung, sein dunkelblaues
Viscose-Innenleben und die gelbe Signalfarbe machten ihn in den 70er
Jahren zum Klassiker der Kinderregenkleidung. In den 80er Jahren
bekam er seinen Spitznamen, weil er in einem der unzähligen
Ostfriesenwitze vorkam. Seit dem ist er Kult. Und vielleicht das
einzige Kleidungsstück, das in West- wie in Ostdeutschland
gleichermaßen getragen wurde. An den kommenden Regentagen dürfte
es also Manchem trotz Schauer und Gewitter beim Anblick eines
Friesennerzes warm ums Herz werden. Denn wer erinnert sich nicht an
den Riesenspaß, den wir als Kinder hatten, wenn wir gummibestiefelt
und in knallgelber Regenuniform nach Herzenslust durch Pfützen und
Matsch springen konnten?
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Ausgabe April 2007


