
Alle Jahre wieder!
Am 15. Dezember fand auch in diesem Jahr die Charity-Modeperformance
"Sainte Catherine" der Modeschule Esmod im Berliner
Kulturforum statt. Unter dem Motto "The Lost Cultures"
zeigten die Absolventen 120 Kreationen, die ganz im Zeichen der
indigenen* Völker standen: modische Interpretationen der Samen und
der Inuit aus dem hohen Norden, den Maori in Polynesien, den Touarek
und Massai Afrikas bis hin zu den Aboriginies Australiens.
Mit der "Sainte Catherine" möchte die Leitung der Modeschule gemeinsam mit den SchülerInnen ihr ökologisches Bewusstsein und das soziale Engagement unterstreichen.
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der
Gesellschaft für bedrohte Völker zugunsten des Vereins I-Magine
statt. Und so fließen die Erlöse und Spenden des Abends in ein
Projekt in Kenia. Hier geht es darum, die notleidenden Menschen dort
mit Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen. Durch Schulbildung und
Schaffung von Ausbildungsplätzen wird ihnen eine
Zukunftsperspektive geschaffen. Nach der Modenschau konnte ein
Scheck in Höhe von 3.200 Euro überreicht werden (siehe Foto
unten).
Darüber hinaus wurden T-Shirts der Christmas Special Edition des Esmod
Deutschland-Labels "Collection of Hope" verkauft. Die
T-Shirts sind aus rein ökologischem Material.
Die Esmod im Internet: www.esmod.de

Waridi Schobsdorf vom Verein I-Magine
einen Scheck in Höhe von 3.200 Euro
Text: Jörg Buntenbach
Fotos: © modekultur.info
*Indigene Völker oder autochthone Völker sind nach
einer international gebräuchlichen Definition marginalisierte Bevölkerungsgruppen,
die Nachkommen einer Bevölkerung vor Eroberung, Kolonisation oder
der Gründung eines Staates oder einer Region sind, die sich selbst
als eigenständiges Volk verstehen und ihre eigenen sozialen,
wirtschaftlichen und kulturellen Institutionen beibehalten. Zumeist
weisen materielle und geistige Kulturen indigener Völker eine
besondere Bindung an das von ihnen bewohnte oder genutzte
Territorium auf.
Quelle: Wikipedia (>>mehr)
Linktipps:
modekultur.info, Das Onlinemagazin

