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Das Berliner Label „Don‘t shoot the messengers“ entstand aus der Zusammenarbeit der beiden Designer Jennifer Ann Gilpin und Kyle Callanan. Im Black Box Theatre nahe der Schönhauser Allee wurden nun im Rahmen einer Präsentation sechs Modelle der Künstler ausgestellt. In einem kleinen Hinterzimmer der Location wurden auf Podesten die Models inszeniert, die die schlichten schwarzen Kleider nahezu bewegungslos präsentierten. Die Modelle waren unter anderem aus weichem Lammleder und transparenten Seidenstoffen gefertigt worden, Muster und Schnittführung wurden so erst durch den dezenten Kontrast zwischen matt und glänzend deutlich. Die Atmosphäre war ruhig und entspannt, ein Cellist begleitete die Szenerie durch weiche und sich immer wiederholende Tonsequenzen. Die Kollektion wurde von den Kunstelementen des Art Deco inspiriert - dies spiegelt sich nicht nur in der mosaikhaften Verarbeitung der Stoffe, sondern auch in der stilvollen Präsentation wieder.
Manche Elemente erinnerten stark an einige aktuelle Kollektionen bekannterer Designer - wie zum Beispiel die nonnenhafte Kopfbedeckung aus dem Fall-Winter Kollektion von Yves Saint Laurent. Trotzdem konnte das Ensemble mit seiner Veranstaltung überzeugen und plant bereits eine noch größere Show zur kommenden Fashion Week.
Text: Caroline Cozzella
Fotos: Dirk Kinnemann
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Ausgabe Juli 2010



