Weniger ist Meer

Tankini von Sunflair
Der Sommer soll heiß werden – zumindest was die Strand- und Bademode angeht. Gerade im Beachwear-Bereich hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Und auch Frauen mit so genannten Problemzonen können inzwischen aus einem reichhaltigen Angebot wählen. Doch wer die Wahl hat, hat die Qual. An den Stränden, in den Freibädern und in den Strandbars erleben wir so manche Offenbarung. Ob wir wollen oder nicht. Und schnell sind wir versucht, Mitmenschen mit gut gemeinten Ratschlägen zu einem vorteilhafteren Beach-Look zu überreden. Man darf in der heutigen Zeit vielleicht alles zeigen – man sollte es jedoch nicht immer ausreizen.

Modell Kaduna von Goldfish
Gerade beim Thema Strandmode ist Figurbewusstsein gefragt. Frau
sollte wissen, wie die Proportionen des eigenen Körpers verteilt
sind und wo es gilt, etwas zu kaschieren. Moderne Materialien und
Schnitte geben die Möglichkeit, sich in seiner „zweiten Haut“
wohl zu fühlen. Und wer sich selbst unsicher ist, lässt sich
beraten.
Caroline Kratzsch vom Dessous- und Bademoden-Fachgeschäft Körpernah
in Berlin ist Expertin in Sachen Bademode: „In den letzten Jahren
wurden die Materialien so weiterentwickelt, dass die Stoffe
inzwischen sehr fein und effektiv sind und sie die Konfektionsgröße
einer Frau optisch eine Nummer kleiner erscheinen lassen.“, so
Kratzsch, „Mit verschiedenen Schnittvarianten und Mustern kann man
viel erreichen.“, ergänzt sie und zeigt einige Modelle: „Wenn
man den Blick vom unteren Bereich ablenken möchte, sollte frau
einen Badenanzug wählen, der oben bunt und unten einfarbig und
dunkel ist.“ Denn ein schönes Dekolleté darf ja durchaus betont
werden.
Aber Schnitte und Muster allein machen noch keinen Sommer. Auch bei Beachwear stellt sich die Frage: welche Trends sind für die Sommersaison 2010 gesetzt?

Modell Capri von Goldfish
“Der Tankini, der anfangs nicht angenommen wurde, hat sich
inzwischen aber klar durchgesetzt!“ So Caroline Kratzsch.
Der Monokini hingegen ist offensichtlich eher als Medienhype zu
betrachten. Die Nachfrage ist gering, da man sich beim Monokini klar
die Frage stellen muss, wer ihn tragen kann!
Bei Farben und Mustern darf es in diesem Sommer nicht zu bunt werden. „Im Trend liegen Retro-Looks mit Punkten in allen Varianten“, verrät Frau Kratzsch. Die Farbe Lila, die in der letzten Saison sehr gefragt war, steht nicht mehr im Vordergrund. Dafür eher Türkis, Aquafarben, Rot/Orange-Töne und, natürlich, schwarz/weiß als Klassiker.

Modell Flair von Goldfish
Ein weiteres Thema sind große Cupgrößen. Was bei BH’s längst dazu gehörte, wird inzwischen auch bei Bikinioberteilen umgesetzt: Schalenform mit Unterfütterung sind gefragt. Neckholder mit großen Cupgrößen werden gut verkauft.
Was nun also noch fehlt, ist der Sommer – aber der wird sich bei diesen modischen Aussichten sicher nicht verstecken und wir dürfen uns noch auf einen weiteren Trend freuen: die Frau von heute hat nicht nur ’einen’ Bikini im Schrank. Denn um ihre individuelle Strandmode nicht immer gleich aussehen zu lassen, mixt sie gerne zwischen Ober-, Unterteilen und Schnitten. Ergänzt wird der Look oft mit leichten Röcken, Strandkleidern, Hosen und Shorts sowie luftigen Tüchern. Auch die passende Sonnebrille und der stylishe Sommerhut dürfen nicht fehlen. Denn gerade am Strand geht es doch auch oft um das alte Thema: Sehen und gesehen werden...
Goldfish
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Artikel Green-Beachwear
>>Sommerkleider
und Sonnenbrillen von Betty Barclay
Text: Jörg
Buntenbach
Fotos: Adolf Riedl GmbH & CO. KG
Linktipps zum Thema Bademode:
Bademode in Berlin:
-
Körpernah, Fachgeschäft für Dessous und Bademode
Maaßenstr. 8, Berlin-Schöneberg und
Teltower Damm 38, Berlin-Zehlendorf
www.koerpernah-berlin.de
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Ausgabe Mai 2010

